Zwei Podest Platzierungen beim Saisonauftakt der Nürburgring Langstrecken-Serie

Die 51. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy wurde unter besonderen Hygienemaßnahmen mit einer einzigartigen Boxengasse im Fahrerlager durchgeführt. Um den behördlichen Auflagen gerecht zu werden wurden die Zuschauer gebeten nicht an die Nordschleife zu reisen, da eine Einhaltung der Abstandsregeln dort nicht kontrollierbar war. Der Aufruf war erfolgreich, die Fans erlebten zuhause am Livestream ein spannendes Rennen, bei dem AVIA racing erfolgreich war.


Der Kampf in der CUP5

Der BMW M240i Racing Cup #695 von AVIA Sorg Rennsport mit Moritz Oberheim und Heiko Eichenberg am Steuer konnte den Saisonauftakt der Nürburgring Langstrecken-Serie mit einem dritten Rang in der Klasse CUP5 erfolgreich abschließen. Die Mannschaft des AVIA Clio RS #620 rund um Teamchef Stephan Epp hatte mit Technikproblemen zu kämpfen. Letztendlich konnte das Fahrertrio Gerrit Holthaus, Michael Bohrer und Stephan Epp noch auf den zweiten Platz in der Klasse H2 fahren und musste sich somit nur dem Opel Manta geschlagen geben.

Die beiden erfahrenen Piloten Heiko Eichenberg und Moritz Oberheim gingen auf Position zwei der mit zwölf Fahrzeugen besetzten Klasse CUP5 in das Rennen über vier Stunden. In der Klasse treten baugleiche BMW M240i an, somit ist das Können der Piloten ausschlaggebend für den Erfolg. Entgegen der Wettervorhersage zeigte sich Petrus in der Eifel gnädig und bis auf wenige Tropfen nach dem Start blieb es in der Grünen Hölle trocken. 

Eichenberg verteidigte die Position des AVIA racing BMW M240i in den Zweikämpfen an der Spitze des Feldes. Oberheim knüpfte an diese Leistung an. Aufgrund eines Missverständnisses kurz vor dem zweiten Boxenstopp von Oberheim verlor er zwei Minuten. Infolgedessen wurde die Ziellinie auf dem dritten Platz überquert. 

AVIA Sorg Rennsport Teamchef Benjamin Sorg: „Die beiden haben ein tolles Rennen geliefert. In der hart umkämpften Klasse darfst du dir keinen Fehler erlauben. Das Ergebnis geht letztendlich in Ordnung, doch am Doppel-Wochenende werden wir dann hoffentlich ganz oben auf dem Podest stehen.“

„Das war schon ein guter Anfang, aber es ist noch Luft nach oben. Trotzdem hat es heute unglaublich viel Spaß gemacht wieder im Rennwagen zu sitzen, es lief nicht alles perfekt aber wir werden an unseren Fehlern arbeiten und im nächsten Rennen wieder alles geben. Wir haben bereits eine gute Pace und können zufrieden sein.“ So das Fazit von Moritz Oberheim.

Technikteufel beim AVIA Clio RS

Der Samstagmorgen begann für den AVIA Clio RS #620 bereits mit Problemen, so konnte nicht die volle Motorleistung abgerufen werden. Unbeirrt hiervon stellte die Mannschaft das Auto im Qualifying auf den dritten Platz im Grid.

Stephan Epp schildert den Rennverlauf des AVIA Clio RS so: „Trotz der Technikprobleme, die sich durch das ganze Rennen zogen, hatte ich einen tollen Start und konnte schnell im Feld mithalten. Ich musste jedoch rasch feststellen, dass es dem Auto an Leistung fehlte. Wir waren uns einig, dass wir das trotzdem durchziehen, auch wenn wir mit stumpfen Waffen kämpften. Das wurde am Ende mit dem zweiten Platz belohnt. Nun gilt es die Fehler zu finden und auszumerzen, damit wir in zwei Wochen beim Double-Header ganz oben auf dem Treppchen stehen können.“ 

In Anbetracht der Ausnahmesituation lobt Epp nach dem Rennen nicht nur die Organisation, sondern auch die Fans: „Die Boxengasse im Fahrerlager war natürlich für uns alle etwas Neues, doch bot sie uns genügend Platz, um zu arbeiten und Abstand mit den anderen Teams zu halten. Ziemlich schnell waren wir uns einig, dass dies eine coole Lösung ist, die es uns ermöglicht endlich Rennen in der Grünen Hölle zu fahren. Die Aufrufe an die Fans bitte zuhause zu bleiben haben geholfen. Super, dass sich diese dann auch so gut daran gehalten haben. Somit steht weiteren Rennen hoffentlich nichts im Weg. Ein großes „Danke“ an die Motorsport-Fangemeinde, auch wenn es euch sicher schwergefallen ist.“

Stephan Hauke, verantwortlich für das AVIA Sportmarketing: „Endlich wieder Rennsport auf dem Nürburgring, die Durststrecke war lange genug. Dass die Veranstalter alles in Bewegung setzten, um die Serie unter solchen Bedingungen zu beginnen war nicht selbstverständlich. Endlich können unsere Teams das machen was sie können: Erfolgreich Rennen fahren. Den Zuschauern muss ebenfalls für das disziplinierte Fernbleiben gedankt werden, auch wenn dies ungewöhnlich ist da wir unter den bisher gewohnten Umständen den Fankontakt lieben und pflegen. Doch auch diese Zeiten werden wiederkommen, bleibt bis dahin gesund!“

Für das Wochenende Samstag den 11. Juli und Sonntag den 12. Juli steht ein Novum in der Geschichte der Nürburgring Langstrecken-Serie auf dem Kalender, erstmals finden zwei 4h-Rennen hintereinander statt. AVIA racing wird mit dem BMW M240i und dem AVIA Clio RS wieder am Start sein.

Die nächsten Termine der Nürburgring Langstrecken-Serie 2020
11.07. – 60. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen
12.07. – 52. ADAC Barbarossapreis
01.08. – 43. RCM DMV Grenzlandrennen
29.08. – ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
24.10. – 45. DMV Münsterlandpokal
07.11. – 45. DMV 4-Stunden-Rennen
21.11. – 62. ADAC ACAS Cup

ADAC TOTAL 24h Rennen Nürburgring
24. – 27.09.2020

Erstellt am:
News: 24H Nürburg & VLN
Deutsche AVIA Mineralöl-GmbH

AVIA Clio RS, Foto: Jochen Merkle