Starke Leistung der AVIA racing Mannschaft wird mit zwei Siegen belohnt

München/Nürburg: Zum Halbzeitrennen, dem vierten von acht Läufen der Nürburgring Langstrecken-Serie, stand das 43. RCM DMV Grenzlandrennen am 01. August 2020 auf dem Kalender. Für AVIA racing gingen im BMW M240i #695 die Stammpiloten Moritz Oberheim (Schermbeck) und Heiko Eichenberg (Fritzlar) wieder an den Start in der mit zwölf Autos besetzten CUP5 Klasse. Das Trio Stephan Epp (Wuppertal), Michael Bohrer (Merzig) und Gerrit Holthaus (Lüdenscheid) nahmen im AVIA Clio RS #620 Platz, um in der Klasse H2 zu kämpfen, hier standen sechs weitere Gegner im Feld. Beide Autos lieferten über die vier Stunden ein perfektes Rennen und wurden als Sieger in ihren Klassen geehrt.


Mit Beginn des Zeittrainings am Samstagmorgen setzte Regen ein und sorgte für schwierige Bedingungen auf der Strecke. Doch die erfahrenen Piloten konnten sich in ihren Klassen die Pole-Position sichern. Für den Rennstart war wieder Taktik gefragt, da es wieder zu regnen begann. Doch auch hier wurde bei beiden Autos die richtige Reifenwahl getroffen. Schnell hörte der Regen auf und die Strecke trocknete zusehends ab. Tropisches Klima lag über den Eifelwäldern. Davon ließen sich weder AVIA Sorg Rennsport bei der Strategie für den AVIA BMW M240i #695, noch die Truppe des AVIA Clio RS #620 beirren und lieferten ein starkes fehlerfreies Rennen ab und sicherten sich den obersten Platz auf dem Podest.

„Es war mit dem Start-Ziel-Sieg ein sehr erfolgreiches Wochenende, man kann sagen ein perfektes Rennen. Das ich es im Qualifying in der letzten Sekunde nochmals auf abtrocknender Strecke auf die schnellste Runde brachte war für uns von Vorteil.“ sagte Moritz Oberheim und erklärt weiter: „Der Rennstart auf Slicks, wieder bei leichtem Regen, war nicht so einfach, da war auch viel Glück dabei. Gut, dass die Strecke bereits in der dritten Runde trocken war. Heiko hat dann auch seine Stints super gefahren und die Führung verwaltet. Es passte bei uns alles und das Team hat aus eigener Kraft verdient gewonnen. Ich freue mich auf das nächste Rennen!“

Für Stephan Epp war es der 20. Klassensieg, Gerrit Holthaus hat nun 19 Siege auf dem Konto und Michael Bohrer durfte den 37. Klassensieg seiner Karriere notieren. Ein besonderes Highlight beim vierten Lauf war eine Test-Live-Onboard-Kamera im Cockpit des AVIA Clio. Hier kann das gesamte Rennen aus der Pilotensicht nochmals angeschaut werden:

 

Stephan Hauke, verantwortlich für das AVIA Sportmarketing: „Wer die Überraschungen des Eifelwetters kennt, lässt sich von einsetzendem Regen nicht mehr beeindrucken. Beide Autos hatten die passende Taktik parat und die Piloten bewahrten trotz der Temperaturen im Rennen einen kühlen Kopf. Diese Leistung wurde mit den Siegen entsprechend honoriert, meinen Glückwunsch an das Team AVIA racing!“

Michael Bohrer, AVIA Clio RS #620: „Das Training im Regen lief super, wir hatten ein toll vorbereitetes Auto, welches uns die Pole-Position ermöglichte. Die Startphase am Livestream zu verfolgen war extrem spannend, Stephan lieferte sich tolle Zweikämpfe mit unserem härtesten Konkurrenten von Five-Speed Racing. Auch Gerrit fuhr einen sehr guten Stint. Aufgrund unterschiedlicher Taktik war es dann schwer die Gegner einzuschätzen. Das die Jungs von Five-Speed dann wieder einen Ausfall hatten tat mir sehr leid, ermöglichte mir zum Rennende jedoch etwas Druck herauszunehmen, um den Klassensieg sicher einzufahren.“

Benjamin Sorg, Teamchef AVIA Sorg Rennsport: „Die CUP5 mit den identischen BMW M240i ist eine heißumkämpfte Klasse. Moritz und Heiko zeigten trotz der Temperaturen einen kühlen Kopf und brachten den ersten Startplatz über die vier Stunden letztendlich als verdiente Sieger ins Ziel. Wirklich eine beeindruckende Leistung des Teams und den beiden Fahrern.“

Am 29. August 2020 gilt es dann beim ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen die 1,5-Fache Distanz zu bestreiten. Dann geht die Nürburgring Langstrecken-Serie mit dem fünften von acht Läufen bereits in die zweite Halbzeit.

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News: 24H Nürburg & VLN
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