Erneut auf dem Podium beim 3. Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie

Zum 62. EIBACH ADAC ACAS Cup am 1. Mai 2021 traten über 160 Rennwagen an, um über vier Stunden den dritten Saisonlauf der NLS auszutragen. Der AVIA racing BMW 330i #504 mit dem Trio Björn Simon (Weilerswist), Stephan Epp (Wuppertal) und Edoardo Bugane (Italien) am Steuer, ging in der stark besetzten und umkämpften Klasse VT2 gegen 18 weitere Gegner ins Rennen. Eine fulminante Aufholjagd nach einem Dreher in der Startrunde wurde dann mit dem zweiten Platz belohnt.


Für den AVIA racing BMW M4 GT4 #180, den sich Brett Lidsey (Großbritannien) und Ivan Berets (Russland) teilten, endete das Rennen noch vor der Halbzeit mit einem leichten Unfall, der das Aus bedeutete, da das Auto nicht mehr in die Box gebracht werden konnte.

AVIA Sorg Rennsport Teamchef Benjamin Sorg schildert: „Ivan ist mit dem M4 vom Start weg super unterwegs gewesen. Die Spitzengruppe der SP10 lag so dicht beisammen, da hättest Du ein Bettlaken darüberlegen können. In seinem zweiten Stint hatte er dann einen Reifenschaden und infolgedessen einen Leitplankenkontakt. Ungünstiger Weise im Abschnitt Wehrseifen, sodass das Auto nicht mehr zur Reparatur gebracht werden konnte. Das Rennen begann vielversprechend!“. Er ergänzt: „Ich bin mir sicher, dass die bisherige Pech-Strähne nun zu Ende ist und das Duo noch starke Ergebnisse in der Saison bringen wird.“

Mit einer Schrecksekunde begann der dritte Lauf für die Mannschaft des AVIA racing BMW 330i. Startfahrer Bugane ging vom dritten Platz aus ins Rennen, wurde von einem Gegner an der Seite hart getroffen und drehte sich. Nach mehrfach vergeblichen Versuchen, den Wagen wieder zu starten, zog bereits die dritte Startgruppe am Italiener vorbei. Als letzter in der VT2 Klasse begann er eine beherzte Aufholjagd durchs Teilnehmerfeld und konnte am Ende seines Stints das Auto auf Platz 11 liegend an Björn Simon übergeben. Der Weilerswister knüpfte an den Kampfgeist an und machte weitere Positionen gut, um für das Finale den BMW auf Rang zwei an Epp zu übergeben. Stephan Epp behauptete in dem turbulenten Rennen dann ebenfalls souverän die Platzierung bis zur Ziellinie.

„Das war wieder eine Hammerleistung des gesamten Teams. Nach dem Unfall in der ersten Runde fühlte es sich so an, als wäre das Rennen für uns schon gelaufen. In so einer großen und starken Klasse in der Startrunde plötzlich komplett durchgereicht zu werden war extrem frustrierend. Aber wir haben alles gegeben und wurden durch konstant schnelle Runden und ein fehlerfreies Rennen schlussendlich mit Platz 2 belohnt“, so Simon nach dem Rennen.

Stephan Epp, der am Maifeiertag auch noch in einem Renault Clio startete, sagte glücklich: „Edoardo und Björn haben da ein Feuerwerk am Lenkrad abgebrannt und furios aufgeholt. Mir gelang es dann den in dem Falle grandiosen zweiten Platz bis zum Ende zu verteidigen. Das gesamte Team AVIA Sorg Rennsport hat wieder perfekt gearbeitet, danke!“

Teamchef Daniel Sorg fasst abschließend zusammen: „Glück und Pech liegen im Motorsport dicht beieinander. Die erneute Podiumsplatzierung des VT2-BMW ist die verdiente Belohnung für die drei Piloten. Zwei Silberpokale aus zwei Läufen sprechen für die hervorragende Teamleistung.“

Der vierte Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie wird am Samstag, den 26. Juni 2021 ausgetragen. Dazwischen liegt die größte Herausforderung des Jahres, das ADAC TOTAL 24h-Rennen vom 3. bis 6. Juni.

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News: 24H Nürburg & VLN
Deutsche AVIA Mineralöl-GmbH