NLS 4: Podiumsplatzierung und gebrochene Stehbolzen

Mit der 52. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy fand am 26. Juni 2021 der vierte Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie statt. Bei bestem Sommerwetter traten 130 Autos wieder in drei Startgruppen an. Der in der SP10 genannte BMW M4 GT4 musste aufgrund von Motorproblemen am Freitagabend kurzfristig noch durch einen Ersatzwagen ausgetauscht werden und schaffte nach den vier Stunden den dritten Platz in der Klasse. Der in der VT2 genannte BMW 330i lag bis kurz vor Schluss auf einem vielversprechenden zweiten Rang in der voll besetzten Klasse, sah aufgrund zwei gebrochener Stehbolzen an der Radbefestigung jedoch nur auf Rang 11 die Zielflagge.


Im AVIA racing BMW M4 GT4 #180 griffen Brett Lidsey (Großbritannien) und Ivan Berets (Russland) ins Lenkrad. Für die Piloten, besonders für das Team AVIA Sorg Rennsport begann der Renntag mit viel Stress nach einer fast schlaflosen Nacht. Der AVIA BMW M4 GT4, den das Team in der dritten Saison einsetzte, meldete sich am Freitagabend mit Motorproblemen, welche kurzfristig nicht behoben werden konnten, ab. Kurzerhand entschieden sich die Teamchefs den in der ADAC GT4 Germany eingesetzten M4 GT4 aus der Garage zu holen und am frühen Samstagmorgen provisorisch mit einem AVIA-Design zu versehen. Nebenher wurde das Set-up für die Nordschleife entsprechend angepasst. Unbeirrt davon qualifizierte sich das Fahrerduo für die dritte Startposition und fuhr ein fehlerfreies Rennen, das mit dem Podium belohnt wurde.

Der AVIA racing BMW 330i #504, gesteuert von Björn Simon (Weilerswist), Stephan Epp (Wuppertal) und Edoardo Bugane (Italien) ging nach einem spannenden Qualifying von der sechsten Startposition aus ins Rennen. Die VT2 Klasse mit seriennahen Produktionswagen mit Turbomotoren bis 2000 ccm war mit 22 Fahrzeugen prall gefüllt, entsprechend eng ging es schon bei der Zeitenjagd am Morgen zu. Dank cleverer Teamstrategie und dem Können der Piloten war der AVIA racing BMW 330i schnell auf Rang zwei zu finden und konnte diese Position auch bis zum letzten Boxenstopp verteidigen. Doch zwei gebrochene Stehbolzen der Radbefestigung ließen diesen Stopp trotz Reparatur des Technikteams in Windeseile nahezu endlos erscheinen und das mühsam überholte Feld zog wieder vorbei. Der 11. Platz war letztendlich das Resultat für die #504 und sicherte dem Trio so noch Punkte in der Meisterschaftswertung.

Die nächste Herausforderung in der Grünen Hölle steht in zwei Wochen auf dem Terminplan von AVIA racing. Die beiden BMW werden dann am Samstag, den 10. Juli und am Sonntag, den 11. Juli beim NLS-Doppelwochenende jeweils für vier Stunden starten. Hier gilt es dann, das Material und die Kräfte über beide Tage entsprechend einzuteilen, da es zwischen beiden Läufen nur eine Nacht Pause gibt und somit kein Raum für Fehler ist.

Weitere Termine der Nürburgring Langstrecken-Serie NLS 2021*

10.07. – 61. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen
11.07. – 44. RCM DMV Grenzlandrennen
11.09. – ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
25.09. – 53. ADAC Barbarossapreis
09.10. – 45. DMV Münsterlandpokal

*vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen/Änderungen des Veranstalters

Erstellt am:
News: 24H Nürburg & VLN
Deutsche AVIA Mineralöl-GmbH