suchen
News Details

Vollgas von März bis September

AVIA-Radrennfahrer ziehen positive Saisonbilanz


Über 240 Rennstarts von März bis September in ganz Deutschland, zwei Siege und diverse Podiums- und Top-10-Platzierungen: Die elf Athleten des Radsportteams von AVIA konnten auch im sechsten Jahr der Teamgeschichte die Zielsetzung der Teamleitung erfüllen. Das Highlight der Saison: der zweite Platz beim 24h-Rennen am Nürburgring (Rad am Ring) hinter dem Koblenzer Profiteam Lotto- Kern Haus.

Das AVIA racing team p/b M. Schulte Söhne mit der Besetzung beim Radklassiker „Rund um die Eigelsteintorburg“ in Köln (v. l. n. r.): Niklas Weiß (Barweiler / Neuzugang 2020), Nils Dillmann (Linz am Rhein), Tobias Willmes (Rhens), Fynn Brestel (Köln), Florian Vickus (Rheinbach), Julius Molinski (Koblenz)

Das AVIA racing team p/b M. Schulte Söhne mit der Besetzung beim Radklassiker „Rund um die Eigelsteintorburg“ in Köln (v. l. n. r.): Niklas Weiß (Barweiler / Neuzugang 2020), Nils Dillmann (Linz am Rhein), Tobias Willmes (Rhens), Fynn Brestel (Köln), Florian Vickus (Rheinbach), Julius Molinski (Koblenz)

Mit dem Kölner Klassiker „Rund um die Eigelsteintorburg“ endete am 29. September die Straßensaison im Westen Deutschlands. Das Saisonfinale war ein Spiegel der gesamten Saison für die Fahrer des Radsportteams: Während die Profis das Podium unter sich ausmachten, erkämpfte sich Neuzugang Tobias Willmes einen starken 16. Platz. Der 24-Jährige aus Rhens glänzte über die gesamte Saison hinweg mit hervorragenden Leistungen, die ihm und dem Team bei der Konkurrenz Anerkennung und Respekt einbrachten.

Neuzugang Tobias Willmes (Rhens) beim Kölner Radklassiker „Rund um die Eigelsteintorburg“

„Beim Saisonauftakt in Düren-Merken haben wir selbst noch gestaunt, wie Tobias sich zwischen den Profis behauptet hat. Spätestens nach den Klassikern im Saarländischen Überherrn oder auf der Rennbahn im pfälzischen Schopp kannte ihn jedoch auch die Konkurrenz,“ zeigt sich Teamleiter Joshua Dohmen zufrieden mit den Leistungen des Neuzuganges. Willmes, der seine 12.000 Jahreskilometern auf dem Rad neben einer Vollzeitarbeit und der Abendschule absolviert, steht zudem sinnbildlich für die Strategie des Teams: Denn es geht nicht um Erfolge auf dem Rad, sondern vielmehr darum, Sport, Ausbildung und Beruf möglichst gut miteinander zu vereinbaren.

Zum Saisonhighlight, dem 24h-Rennen auf der Nordschleife (Rad am Ring), waren dann jedoch alle Fahrer in Top-Verfassung. Das Ziel – Titelverteidigung im 8er Herren – bekam jedoch direkt bei Einfahrt in die Boxengasse einen Dämpfer: In der Nachbarbox bereitete sich bereits das Koblenzer Profiteam Lotto-Kern Haus vor. Obwohl die AVIA-Jungs den Profis im Rennen lange Zeit Paroli boten, spielten diese nach 9h Fahrzeit ihre Stärke vollends aus und zogen in den folgenden Runden mehr und mehr davon. Unter den Amateuren dominierten die AVIA-Fahrer jedoch auch in diesem Jahr. Der zweite Platz in der Gesamtwertung der 8er Herren fühlte sich entsprechend wie ein Sieg an.

Joshua Dohmen bei der Schmitter Nacht von Hürth

Aber auch über die gesamten sieben Monate der Saison feierten die elf Radrennfahrer zahlreiche Top-Platzierungen. Höhepunkte waren der Sieg von Max Göke bei der 2. Etappe der Zollernalb-Rundfahrt sowie tags darauf das doppelte Podium von Göke und Willmes. Der 29-jährige Mayener Göke wäre sogar der sichere Sieger dieser Rundfahrt gewesen, hätte er die erste Etappe nicht berufsbedingt verpasst. Insgesamt rollten die roten AVIA-Trikots über 240 Mal über eine Startlinie. „Dass alle elf Fahrer in den Rennen über Top-Platzierungen Punkte für die deutsche Rangliste sammeln konnten, zeigt wie stark das Team in der Breite ist“, sagt der Sportliche Leiter Andreas Mehdorn. Bester AVIA-Fahrer im Ranking aller deutschen Radrennfahrer war Tobias Willmes. Unter mehr als 1.300 Fahrern platzierte er sich auf Position 169 und ließ sogar gestandene Tour de France-Starter wie Christian Knees (Team Ineos, eben Team Sky) hinter sich.

Nachdem sich die Fahrer nun zehn Monate lang auf den Radsport konzentriert haben, heißt es jetzt: Luft holen und die Batterien wieder aufladen. Denn schon im November beginnt die Vorbereitung auf die Saison 2020, in der die Fahrer die roten AVIA-Farben wieder am der Spitze des Fahrerfeldes zeigen wollen.

Erstellt am:
News: Radsport
Deutsche AVIA Mineralöl-GmbH