AVIA unterstützt die Nordwestdeutsche Tournee des Skisprungnachwuchses

Früh übt sich. Kinder mit funkelnden Augen, die ihre Urkunden und Medaillen in die Kamera halten: Das Abschlussfoto für diese 37. Nordwestdeutschen Mattentournee des Skisprungnachwuchses sprach Bände.


Die Traditionsveranstaltung hat sich längst zu einer erfolgreichen Wettkampfserie entwickelt. Und ist ein Beispiel für die gelebte Wiedervereinigung im Sport: Nach der Wende wurde das nahegelegene Wernigerode aus dem Osten in die Tournee integriert. Sechs rührige Skivereine legen sich nunmehr als Gastgeber ins Zeug. Vom Frühjahr bis zum Herbst wetteiferte die Jugend auch dieses Jahr wieder in Rückershausen, Willingen, Braunlage, Wernigerode, Winterberg und zum Finale in Meinerzhagen um die begehrten Trophäen. „Eine feine Sache für den Nachwuchs. Ähnliche Wettkampfserien gibt es auch in Thüringen oder Sachsen. Wir brauchen uns da keineswegs verstecken“, lobt Jörg Pietschmann, Trainer vom SC Willingen. Die „Sechsschanzentournee“ für die Kleinen steht allerdings auch Erwachsenen offen – eben jenen, die vom Fliegen nicht lassen können.

Im Fokus aber liegt der Nachwuchs, der sich für die noch wichtigeren Winterwettkämpfe auf verschiedenen Anlagen ausprobieren kann.  Die sechs Stationen bieten beste Möglichkeiten für die jungen Weitenjäger, und die sind stolz wie Bolle, wenn sie das schicke rote Leibchen der Tourneeführenden tragen dürfen. Strahlende Gesichter gibt es erst recht, wenn zu den Pokalen, Medaillen und Urkunden für die Gesamtwertung auch noch Sachpreise an die Kids überreicht werden. Die Deutsche AVIA unterstützt dabei erstmals die Nachwuchsserie. 

„Darüber sind wir sehr froh. Selbstverständlich ist das nicht, denn die Talente stehen ja noch nicht im Rampenlicht. Aber unsere Tournee ist ein kleiner Baustein, dass sie es vielleicht später einmal bis zur großen Vierschanzentournee schaffen können“, erzählt Jörg Pietschmann. Paradebeispiel stellt aktuell Stephan Leyhe dar. Der Willinger hat sich in der Nationalmannschaft etabliert und feierte vergangenen Winter als Team-Weltmeister seinen bis dato größten Erfolg. Auch die inzwischen in Skisprungrente gegangenen Andreas Wank oder Ulrike Gräßler gehörten zu den Teilnehmern der Nordwestdeutschen Mattentournee.

Bei den begehrten Sachpreisen setzen die Organisatoren auf eine schöne Tradition, wie Jörg Pietschmann verrät: „Wir versuchen immer, etwas auszuloben, was fürs Skispringen gut zu gebrauchen ist“, schildert der Coach: Anzüge, Helme, Wachs oder wie in diesem Jahr Handschuhe sind bei den Talenten äußerst beliebt. Denn mit den gleichen Marken fliegen auch ihre Vorbilder durch die Lüfte.

Einige Jungs oder auch immer mehr Mädchen tragen bekannte Namen. In diesem Jahr konnte sich Kim Amy Duschek vom Ski-Klub Wernigerode, die Nichte des früheren DDR-Topspringers Harald Duschek, in die Siegerliste eintragen. Bei den Juniorinnen behauptete sich die Willingerin Michelle Göbel auf beeindruckender Weise bei der diesjährigen Tour, die auch schon International im Alpencup und Continental-Cup punktete. Besonders häufig  strahlte Nando Riemann aus Braunlage in der Schülerklasse 12/13 vom Siegertreppchen. Vielleicht hört man diese Namen später wieder, irgendwann beim großen Vierschanzentourneespektakel in den nächsten Jahren. Die heutigen Eleven aus Nordwestdeutschland könnten dann jedenfalls von sich behaupten, dass sie nicht zum ersten Mal bei einer Tournee springen.

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