Special Olympics und AVIA – Gemeinsam stark

Tour der Hoffnung - Radeln für die Hoffnung krebskranker Kinder

AVIA und die „Tour der Hoffnung“ gehören zusammen wie Speichen und Naben beim Rennrad. Seit 23 Jahren verbindet den Energieversorger eine freundschaftliche Partnerschaft mit der Benefizveranstaltung.  Der Kontakt kam damals über einen weiteren Tour-Partner zustande, der zu AVIAs Marketingleiter Josef Grünberger eine Querverbindung herstellte. Der langjährige Organisationsleiter der „Tour der Hoffnung“, Gerhard Becker, freut sich über die Unterstützung des Energieversorgers über viele Jahre: „Es gibt nur zwei von den vielen Partnern, die noch länger dabei sind. Die Tour und AVIA können sehr gut miteinander.“

Radeln für den guten Zweck, Geld sammeln für krebskranke Kinder, ihnen Hoffnung schenken – das haben sich die rund 200 Teilnehmer des jährlichen Charity-Events aufs Trikot geschrieben.  „Wir helfen“ heißt entsprechend das Motto. Helfen, dass es immer häufiger eine Heilung für die heimtückische Krankheit gibt. Die Spendengelder fließen ohne Abzüge in die Bereiche Forschung, pflegerische und psychosoziale Betreuung, neue Behandlungskonzepte und pflegerische Unterstützung. Bevorzugt werden Einrichtungen, die an der Tour-Route liegen. 40 bis 45 Institutionen kommen jedes Jahr bundesweit in den Genuss der Spendengelder, sagt Tour-Sprecher Jürgen Grünwald. 

In den vergangenen drei Jahren kamen jeweils über 2 Millionen Euro zusammen. Viele Vereine, Städte, Firmen und Privatleute, die an der Strecke beheimatet sind, unterstützen die Karawane mit dem ehemaligen Querfeldein-Weltmeister Klaus Peter Thaler als Kapitän sowie Biathlon-Olympiasiegerin Petra Behle als Schirmherrin. Auf Thalers Trillerpfeife hören seit Jahren die aktiven und einstigen Sportstars, die sich für diese wichtige Sache engagieren.  Biathlonlegende Sven Fischer sagt zum Beispiel: „Für mich ist es eine Ehrensache, hier dabeizusein. Als Vater sehe ich täglich, wie wichtig die Gesundheit ist.“

36 Auflagen der „Tour der Hoffnung“ haben bisher in den verschiedensten Regionen Deutschlands stattgefunden. Die Zahlen sind beeindruckend: Insgesamt flossen seit dem ersten Startschuss 1983 insgesamt 36 Millionen Euro in den Spendentopf. 2007 wurde erstmals die Eine-Millionen-Euro-Marke für eine Tour geknackt. Auch AVIA leistet jährlich einen Beitrag, um den krebskranken Kindern Hoffnung zu schenken. Und es hat sich über die Jahre viel getan. 1983 lagen die durchschnittlichen Chancen für eine erfolgreiche Behandlung von leukämiekranken Kindern bei 60 Prozent. Heutzutage sind die Heilungschancen  nach Auffassung von Fachmedizinern auf über 90 Prozent gestiegen.

Zahlreiche Prominente aus der Politik sowie der Sport-, Medien- und Unterhaltungsbranche beteiligten sich bereits an dem Etappenrennen, das jedes Jahr über drei Tagesabschnitte führt. Einige wie zum Beispiel Box-Weltmeister Henry Maske sind fast Stammgäste der Tour geworden. Die längste Tagesetappe ging bisher über 140 Kilometer. Das Peloton besteht aus rund 200 Radlern sowie 35 Helfern inklusive der 14 Pkw, 3 Busse und 2 Lkw zu Betreuungszwecken. 

Tour der Hoffnung 2019
Tour der Hoffnung 2019
Tour der Hoffnung 2019
Tour der Hoffnung 2019

Über die Tour der Hoffnung

Die Idee der Tour stammt von Professor Fritz Lampert von der Universität Gießen. Der Onkologe hatte früher federführend an der Uniklinik gearbeitet und geforscht, Vorträge in den USA gehalten und die Initialzündung für die erste Tour 1983 gegeben. Damals strampelten rund 50 Radler von Gießen nach Hamburg. Alle mit dem selben Gedanken im Gepäck, nämlich krebskranken Kindern zu helfen. Die Geburtsstunde für die „Tour der Hoffnung“. Begleitend zur Haupttour gibt es eine Vortour und Rahmenaktionen. 

Die „Tour der Hoffnung“ 2020 wurde aufgrund der Corona-Krise abgesagt. Offen ist, ob im Herbst ein Eintagesrennen als Ersatz stattfindet.