AVIA racing kein Clio beim 24h-Rennen

Die Fangemeinde des Renault Clio RS von AVIA racing muss nun stark sein. Das Team hat beschlossen mit dem AVIA Clio RS #112 nicht beim ADAC TOTAL 24h-Rennen anzutreten, sondern sich auf die Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie zu konzentrieren. Diese Entscheidung trafen alle einstimmig.


Teamchef und AVIA Clio-Pilot Stephan Epp: „Zuerst möchte ich betonen, dass uns das Konzept des erweiterten Fahrerlagers und allen Maßnahmen bei der NLS sehr gefällt. Es ermöglicht den Teams wieder Langstreckenrennen zu fahren. Dieses Konzept unterstützen wir auch weiterhin. Das der ADAC Nordrhein nun auch die Freigabe für das 24h-Rennen bekommen hat ist ein großer Schritt und war für viele Teilnehmer sicherlich wichtig zur weiteren Planung.“

Der Wuppertaler erklärt weiter: „Da wir mit AVIA racing in der beim Publikum beliebten Klasse SP3 starten, jedoch voraussichtlich keine Zuschauer vor Ort sein werden macht die Teilnahme für uns wenig Sinn. Wir sind die vergangenen Jahre sehr nahe an unseren Fans gewesen. Aktionen im Fahrerlager oder Besuche draußen bei den Campern an der Nordschleife waren immer unser Höhepunkt abseits der Action auf der Rennstrecke. Da wir dieses besondere Flair aus gegebenen Gründen dieses Jahr nicht haben, legen wir den Fokus auf die NLS um dort den Wettkampf um Klassen- und Meisterschaftspunkte zu bestehen. Vielen Dank an AVIA als unseren Hauptsponsor, dass unser Entschluss mitgetragen und unterstützt wird. Für die teilnehmenden Teams wünschen wir, dass zumindest eine begrenzte Anzahl an Zuschauern auf den Tribünen dem Rennen beiwohnen kann.“

Stephan Hauke, verantwortlich für das AVIA Sport Marketing: „Wir sind bekannt bei den Fans für unsere originellen Aktionen beim 24h-Rennen. Vergangenes Jahr brachten wir T-Shirts und weitere Fanartikel ins Brünnchen und die Fahrer waren in so manches Benzingespräch vertieft. Ebenso gab es viel Kontakt und Austausch mit den Besuchern beim Teamzelt von AVIA racing. Da unser Fahrertrio ohne diesen Spaß doch sehr einsam im Fahrerlager wäre, geht der AVIA Clio dieses Jahr nicht ins Rennen, daher haben wir vollstes Verständnis für diesen Zug und wünschen den teilnehmenden Teams viel Erfolg. Dafür werden wir 2021 für unsere Fans auf und neben der Strecke noch mehr Gas geben und uns ein tolles Programm für Euch überlegen.“

Auch der ehemalige Peugeot Werkspilot Michael Bohrer schließt sich an: „Ohne den Adenauer Raceday und der Partystimmung um die Strecke fehlt uns etwas ganz Wichtiges. Wir fahren hier weder um den Gesamtsieg noch für Rekorde, uns geht es um die Fans. Das Highlight auszulassen fällt schwer, wir konzentrieren uns aber nun voll auf die NLS, um dort möglichst erfolgreich am Ende zu bestehen. Das Hygienekonzept mit „Corona-Kurve“ funktioniert sehr gut, ebenso das spezielle Fahrerlager hat inzwischen seinen eigenen Charme.“

Gerrit Holthaus betont ebenfalls: „Es tut schon weh, eine solche Entscheidung zu treffen, denn im Prinzip funktioniert das Hygienekonzept bei der Nürburgring Langstrecken-Serie schon sehr gut. Allerdings machen wir die „Show“ beim 24h-Rennen für die Fans, zu denen wir intensiven Kontakt suchen – das ist in der aktuellen Situation jedoch nicht möglich. Nächstes Jahr wird alles wieder besser, größer und der AVIA Clio noch schneller!“

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News: 24H Nürburg & VLN
Deutsche AVIA Mineralöl-GmbH